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Caspar von Lohenstein
1635 bis 1683

Caspar von Lohenstein wurde am 25.01.1635 im Ord Nimptsch im Herzogtum Brieg in Schlesien als Sohn eines kaiserlichen Steuereintreibers geboren, der später in den Adelsstand erhoben wurde (wahrscheinlich jedoch im wesentlichen durch die Karriere seines Sohnes bedingt ...). Als Sohn aus bürgerlichem Hause konnte er zwischen 1642 und 1651 das Magdalenen Gymnasium in der Stadt Breslau besuchen. Sein erstes Werk mit dem Titel 'Ibrahim' verfasste er bereits mit 15 Jahren. Sein schriftstellerisches Talent wurde früh entdeckt und gefördert. Nach dem Gymnasium ging Caspar von Lohenstein auf Reisen bzw. wohnte an anderen Orten, u.a. in Tübingen und nach seiner Disputation reiste er durch die Schweiz, die Niederlande und durch Ungarn. Eine klassische Bildungsreise, wie sie in gehobenen Schichten zu dieser Zeit üblich war.

Schließlich kehrte er jedoch nach Breslau zurück. Dort heiratete von Lohenstein 1657 seine Frau Elisabeth Herrmann. Er ließ sich als Anwalt nieder und wurde bald darauf Regierungsrat des Fürstentums Oels. In dieser Phase war er ein enger Berater der Herzogin Luise von Liegnitz und war auch weiter schriftstellerisch tätig. Caspar von Lohenstein pflegte weiterhin gute Kontakte zur Gesellschaft in Breslau und wurde dort schließlich 1670 Diplomat und Syndikus, eines der am höchsten angesehenen Ämter der Stadt. Im Dienste der Stadt Breslau unternahm er wiederum zahlreiche Reisen und setze sein diplomatisches Geschick ein, um die Interessen der Stadt zu vertreten und die Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Von Lohenstein arbeitete überaus produktiv und kam zu großem Wohlstand. Zugleich war er jedoch immer auch literarisch tätig und leistete auch auf diesem Gebiet sehr viel. Sein Werk 'Großmüthiger Feldherr Arminius' umfasst beispielsweise etwa 3100 Seiten und ist ein Musterbeispiel des barocken Romans. Seine Werke erlangten schon zu seinen Lebzeiten Bedeutung und wurden auch in den Jahrzehnten danach sehr gerne und häufig gelesen.


Bücher von Caspar von Lohenstein


Werke von Caspar von Lohenstein:

Ibrahim (1653)
Cleopatra (1661) 
Epicharis  
Staats-Kluger Catholischer Ferdinand, Übersetzung aus dem Spanischen. (1672) 
Ibrahim Sultan (1673)
Cleopatra, 2. Fassung des Trauerspiels (1680)
Großmüthiger Feldherr Arminius oder Herrmann (1689/90)

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