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Gotthold Ephraim Lessing
1729 bis 1781

Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz geboren. Er war der zweite Sohn des Pfarrers Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justine Salome. Lessing besuchte von 1737 bis 1741 die Lateinschule in Kamenz. Anschließend wurde ihm durch ein Stipendium des Kurfürsten Friedrich August von Sachsen ermöglicht, die Fürstenschule in St. Afra zu besuchen. Dort fiel er durch seine hervorragenden Leistungen auf. Diese Leistungen brachten Lessing 1746 an die Universität Leipzig. Dort studierte er Theologie und Philologie bis 1748. Vorlesungen in Mathematik, Chemie und Archäologie hat er dabei zusätzlich wahrgenommen.

Lessing entdeckte während seines Studiums seine literarische Seite. 1747 veröffentlichte er seine ersten Erzählungen und Gedichte. Sein Vetter Christlob Mylius, Herausgeber einer Zeitschrift, gab Lessing die Gelegenheit, diese abdrucken zu lassen. Mylius war es auch, der ihm den Weg in die Theaterwelt ebnete. Lessing schreibt seine ersten Lustspiele.

Sein Vater drängt ihn zu einem Medizinstudium. 1748 beginnt Lessing das Studium, doch er bricht es bald wieder ab. Die Entschlossenheit, als freier Schriftsteller zu arbeiten, zieht eine Auseinandersetzung mit seinem Vater nach sich. Lessing zieht darauf nach Berlin. Dort kann er als freier Mitarbeiter für die "Berlinischen Privilegierten Zeitung" Buchbesprechungen und Theaterkritiken schreiben. 1749 fängt Lessing an, Dramen zu schreiben. 1750 entsteht seine erste theologische Schrift.

Nach dem Tod seines Freundes Mylius siedelt Lessing wieder nach Leipzig um. 1764 leidet er an einer sehr schweren Krankheit. 1771 findet die Verlobung mit Eva König statt, die beiden heiraten im Jahre 1776. Ihnen wurde ein Sohn geboren, der einen Tag später verstirbt. Er verliert zwei Jahre später durch Tod seine Frau. Lessing selbst stirbt 1781 in Braunschweig.

In all den Jahren hat er viele Dramen geschrieben, die wichtigsten sind:

"Der junge Gelehrte" der Erstdruck ist 1754. Uraufführung 1748 in Leipzig.
"Die alte Jungfer" entstand 1748
"Der Misgyn" auch im Jahre 1748, dieses wurde als Lustspiel 1767 aufgeführt.
"Der Freigeist wurde 1749 geschrieben und erst 1755 gedruckt.
"Die Juden" Erstdruck 1754, die Uraufführung schon früher, im Jahre 1749.
"Der Schatz" geschrieben 1750, der erste Druck 1755.
"Minna von Barnhelm" oder auch "Das Soldatenglück" das wohl bekannteste Werk. Erstdruck 1759. Uraufführung 1767.
"Nathan der Weise" Erstdruck 1779. Uraufführung 1783.

Nennenswert sind auch die Gedichte von Lessing:

Die ersten acht wurden als Sammlung der "Schriften" 1753 veröffentlicht.
Der erste Band Sinngedichte "Vermischte Schriften" erschien 1771 in Berlin.

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