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Johann Wolfgang von Goethe
1749 bis 1832

Johann Wolfgang von Goethe, der bekannteste deutsche Dichter, wurde am 28.August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er gehörte einer wohlhabenden Familie an, sein Vater hieß Johann Kaspar Goethe und seine Mutter Katharina Elisabeth Goethe (geborene Textor). Goethes Vater, ein angesehener Jurist seinerzeit, war ein kultivierter, rigoroser, aber auch extrem penibler Mann. Er bestimmte daher, im Jahr 1765, für seinen Sohn Johann Wolfgang von Goethe das Jurastudium an der Universität Leipzig.

Schon in seiner Jugend war Goethe ein äußerst talentierter Junge. Er beherrschte mehrere Sprachen, konnte Klavier und Cello spielen. In den sechs Leipziger Semestern nahm er sein Studium nicht wirklich ernst und fing an Gedichte zu schreiben. Es entstanden im Jahr 1767 das Liederbuch "Annette" und 1768 "Neue Lieder".

Eine Lungenerkrankung zwang Goethe 1768 zur Rückkehr ins Elternhaus. Nach der langen Genesungsphase schloss sich 1770/1771 das Studium in Straßburg an. Das juristische Abschlussexamen erhielt Goethe im Herbst 1771, welches ihn die Advokatur in Frankfurt autorisierte. Sein aufgezwungener Beruf bereitete ihm jedoch wenig Freude. Sein sehnlichster Wunsch war es Schriftsteller zu werden. So widmete er sich immer mehr der Poesie und ließ sich von diversen Beziehungen zu Frauen inspirieren. Sein erstes öffentlich bekannte Werk war das Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand" von 1773. Mit dieser Arbeit war Goethe ein Hauptrepräsentant der Sturm- und Drangzeit. 1774 verfasste der weltberühmte Dichter seinen ersten Roman "Die Leiden des jungen Werthers", welcher Goethe erste Popularität beim Volk verschaffte.

1775 erschien das Drama "Egmont". Ab November 1775 war er als Minister in Weimar tätig. Hier entfaltete Goethe seine Liebe zur Dichtung und es entstanden viele bedeutende belletristische Werke, wie die Prosa "Iphigenie auf Tauris" und "Torquato Tasso". Außerdem wurden Liebeslieder und Liebesgedichte verfasst, unter anderem "Der Erlkönig". In den 1790er Jahren entwickelte sich zwischen Goethe und Schiller eine rege Freundschaft. In der Zeit bereicherte Goethe seine Anhänger mit den Balladen "Der Zauberlehrling" und "Der Gott und die Bajadere". 1806 heiratete Goethe Christiane Vulpius, er wurde Vater eines Sohnes Namens August. 1808 wurde der erste Teil des "Faust" vollendet. Danach folgten die Novellen "Wilhelm Meister" und "Die Wahlverwandtschaften". Außerdem verfasste Goethe die Autobiographie "Aus meinem Leben - Dichtung und Wahrheit".

Kurz vor seinem Tod wurde der zweite Teil des "Faust" zu Ende geführt. Am 22. März 1832 starb Johann Wolfgang von Goethe in Weimar. 

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