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Die Trümmerliteratur
nach 1945

Die Epoche der Trümmerliteratur setzt unmittelbar am Ausgang des Zweiten Weltkriegs an und bezieht sich stark auf den Zustand von Deutschland, sowohl physisch als auch psychisch, wie der Name schon sagt. Die Literatur versuchte, sich überhaupt einen Begriff zu machen von den Ereignissen des zweiten Weltkriegs und stellt die Fragen nach dem was ist und dem was sein wird. Prägend war für viele Literaten dieser Zeit die Erfahrung der Kriegsgefangenschaft und in der Tat gab es schon in den Gefangenenlagern erste literarische Ansätze.

Eine wichtige Bewegung in der Phase der Trümmerliteratur ist die Gruppe 47 um Hans Werne Richter. Zahlreiche bekannte Autoren dieser Zeit wie Böll und Kästner waren Mitglied dieser Gruppierung. Ähnlich wie in der Phase der Sachlichkeit versucht auch die Trümmerliteratur, Dinge möglichst nicht zu vernebeln sondern klar darzustellen, zumindest sofern das machbar erscheint. Gerne wurde in Gedichtsform gearbeitet, wobei von den klassischen Reimschemen bewußt abgewichen wurde, auch hier also ein realitätsnaher Stil. Wichtige inhaltliche Motive sind die Orientierungslosigkeit und auch die Isolation von Menschen, die alles verloren haben.


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Alfred Andersch        Bücher von Alfred Andersch
Heinrich Böll Bücher von Heinrich Böll
Wolfgang Borchert Bücher von Wolfgang Borchert
Günter Eich Bücher von Günter Eich
Erich Kästner Bücher von Erich Kästner
Walter Kolbenhoff Bücher von Walter Kolbenhoff
Hans Rein Bücher von Hans Rein
Hans Werner Richter Bücher von Hans Werner Richter
Wolfgang Weyrauch Bücher von Wolfgang Weyrauch
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