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Ulrich von Hutten wurde am 21.04.1488 in Steckelberg geboren. Er wurde
früh von seinem Vater in das Kloster Fulda entsandt, wo er später Mönch
werden und eine geistige Laufbahn einschlagen sollte. Vor allem
vermutlich aufgrund seiner eher schwachen körperlichen Konstitution, die
ihn als Ritter ungeeignet erscheinen ließ.
1509 begab sich Ulrich von Hutten auf Reisen und verarbeitete seine
Erlebnisse in einem ersten Schriftstück mit dem Titel 'Nemo' zusammen.
Zwei Jahre später verfasste er eine Schrift namens De Arte Versificandi,
die sich mit der Verskunst beschäftigte und schnell eine größere
Verbreitung erlangte. Weitere Reisen führten ihn nach Wien und nach
Italien, wo er schließlich an der Universität von Bologna ein
Rechtsstudium aufnahm.
Später trat er in die Dienste des Erzbischofs von Mainz, wobei ihm
von diesem genügend Freiraum für eine weitere schriftstellerische
Betätigung eingeräumt wurde. Hutten entwickelte sich dabei immer mehr zu
einem Kirchenkritiker, der auf Veränderungen innerhalb der Kirche
drängte. Dabei lag er jedoch inhaltlich nicht auf einer Linie mit Martin
Luther. Mit Franz von Sickingen verbündete er sich und gründete eine
reformatorische Bewegung, die versuchte das Kurfürstentum Trier
einzunehmen. Sie und ihre Gefolgschaft unterlagen jedoch und von Hutten
mußte in die Schweiz fliehen, wo er schließlich 1523 einer schweren
Erkrankung erlag.
Bücher
von Ulrich von Hutten
Werke von Ulrich von Hutten:
Nemo. 1510/1518
Phalarismus. 1517
Aula. 1518
Arminius. 1519/1529
Expostulatio. 1523
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