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Wolfram von Eschenbach wurde etwas zur gleichen Zeit wie Walther von der
Vogelweide, um 1170 herum in Eschenbach in Bayern geboren. Er gilt neben
Walther als einer der größten deutschen Dichter des Mittelalters.
Ähnlich wie dieser, mußte sich Wolfram von Eschenbach an verschiedenen
Höfen mit seiner Kunst durchschlagen. Beide waren am Hofe von Hermann
von Thüringen aktiv, Wolfram zudem bei der Markgräfin von Vohburg, einer
Schwester des Königs Ludwig von Bayern. Später ließ er sich dauerhaft
mit Frau und Kind bei Ansbach in Bayern nieder.
Das herausragende Werk, welches Wolfram von Eschenbach zugeordnet wird,
ist der Parzival. Er arbeitete dabei anscheinend auf Grundlage eines
Parzival-Fragmentes von Chrétiens de Troyes, entwickelte die Geschichte
jedoch eigenständig weiter. Wolfram entwickelte dabei einen eigenen
Erzählstil mit einer sehr bildhaften Sprache. Wolfram von Eschenbach
verstarb gegen 1220 und wurde in seinem Heimatort Eschenbach beigesetzt.
Bücher
von Wolfram von Eschenbach
Werke von Wolfram von Eschenbach:
Wolframs von Eschenbach Parzival und Titurel, herausgegeben von Karl
Bartsch, (Deutsche Klassiker des Mittelalters, Band 19), Leipzig 1935
(mittelhochdeutscher Text)
Wolfram von Eschenbach: Parzival, Mittelhochdeutsch und
Neuhochdeutsch, nach der Ausgabe von Karl Lachmann, übersetzt von
Wolfgang Spiewok, Band 1 und 2, (Reclams Universalbibliothek Band 3681
und 3682), Stuttgart 1981
Wolfram von Eschenbach: Parzival, übersetzt von Dieter Kühn, 1994
(Übersetzung ins Neuhochdeutsche)
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