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Persönlichkeiten - Leben und wirken
berühmter Köpfe
Hintergründe zum Leben berühmter Persönlichkeiten haben zu allen
Zeiten eine starke Faszination auf die Gesellschaft ausgeübt. Wir haben einige
besonders fesselnde Biographien aus verschiedenen Epochen für Sie ausgewählt,
die Sie direkt bei unserem Partner Amazon.de bestellen können.
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Das Bush- Imperium. Wie George W. Bush zum Präsidenten gemacht wurde.
(James H. Hatfield)
Kurzbeschreibung:
Ist
es die Macht des Öls, sind es die Seilschaften in Großkonzernen, der
US-Armee und der CIA, die aus dem Ölspekulanten George W. Bush erst den
Gouverneur von Texas und dann den 43. Präsidenten der USA gemacht haben?
Der Autor zeigt auf, wie dieser Präsident "gemacht" wurde, der sich
besonders durch Liberalisierung des Waffengesetzes, Ausweitung der
Todessstrafe, Missachtung des Umweltschutzes und weltweite Kriegsführung
hervortut.
"Fortunate Sun" (Originaltitel) erschien 1999 in New York. Wegen
persönlichen Rechtsstreits des Autors wurde das Buch vom Markt genommen;
die 2. Veröffentlichung im Februar 2000 wurde ebenfalls eingezogen wegen
eines neuen Vorwortes; 2001 erschien das Buch zum 3. Mal - Bush und sein
Umfeld haben zwar nie Klage geführt betr. unrichtiger Fakten: das ganze
Buch gefiel nicht. Der Fall "Hatfield/Fortunate Sun" zeigt, mit
welchen Methoden ein Kritiker mundtot gemacht werden kann; der beruflich
und wirtschaftlich ruinierte Autor nahm sich im Juli 2001 das Leben.
Leserrezension:
Erschreckend brutal kommen in diesem Buch die Verknüpfungen zwischen
Multi-Milliarden-Wirtschaft und Politik in Amerika zum Vorschein. Nicht
nur die auf persönlichen Profit begründete Loyalität mehrerer
Generationen der Bush Familie zu späteren Feinden des Landes wird offen
gestellt, nein auch die Rigorosität, mit der in den höchsten
Politikkreisen des Landes gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Am Ende
des Buches angelangt ist es schwer zu glauben, dass der Autor sich
selbst das Leben genommen haben soll.
Ein ganz besonders aufschlussreiches
Dokument ist im Anhang des Buches beigelegt: der Versuch der Erläuterung des
Urteils des Obersten Bundesgerichtes der USA, das, obwohl das Ergebnis der Wahl
anders lautete, letztlich den heutigen Präsidenten des Landes ins Amt gehoben
hat. Konfus, widersprüchlich und in erster Linie eine Ausheblung der geltenden
Gesetze. Schon dieses Dokument ist es Wert, sich dieses Buch anzueignen.
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Preis: € 19,80
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Stupid White Men. Eine Abrechnung mit dem
Amerika unter George W. Bush.
(Michael Moore)
Kurzbeschreibung:
Bananenrepublik USA: Im weißen Haus sitzt 'Baby Bush mit seiner
Kamarilla', ein Präsident, der nie gewählt wurde, und der regieren läßt -
hauptsächlich von Geschäftsfreunden seines Vaters. Die Lage der Nation ist
entsprechend: die Außenpolitik eine Serie von haarsträubenden
Fehlentscheidungen, die Börse entpuppt sich als eine Spielwiese für
Betrüger, viele Anleger sind ruiniert, die Wirtschaft auf Talfahrt. In
dieser Abrechnung voll boshaftem Witz zeigt Michael Moore, was alles
schief läuft in der einzig noch verbliebenen Weltmacht USA. Er schont
dabei nichts und niemanden, zeigt die Schwächen des politischen Systems
ebenso auf wie die Auswirkungen des ungebremsten Kapitalismus. Michael
Moore gelingt es eine seltene Mischung aus knallhartem politischen Buch
und witziger Satire, die niemanden gleichgültig läßt.
Leserrezension:
Beinahe wie in der McCarthy-Ära laufen in den USA unbequeme Zeitgenossen
neuerdings Gefahr, wegen unamerikanischer Umtriebe der Ächtung anheim zu
fallen. "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" -- diese Losung gilt nicht
nur Ausländern zur Warnung. Doch der solidarische Burgfrieden täuscht.
Kaum erklärlich sonst, warum ausgerechnet Stupid White Men ... and
Other Sorry Excuses for the State of the Nation!, diese gnadenlose und
geradezu subversive Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush, ganz
oben auf sämtlichen US-Bestsellerlisten steht.
Die Lektüre dieser hoch intelligenten und gallebitteren Satire aus der
Feder des Regisseurs und Fernsehmoderators Michael Moore macht klar, wie
sehr "Nine Eleven" -- da war das Manuskript schon fertig -- inzwischen den
Blick auf die Verhältnisse in den USA verstellt hat. So ist etwa die
fragwürdige Machtergreifung des bei den Präsidentenwahlen stimmenzahlmäßig
unterlegenen Kandidaten der Republikaner kaum mehr Thema. Sehr wohl bei
Michael Moore, der Bush Junior mit betont unfairen Schlägen unter die
Gürtellinie als trotteligen Unsympathen und Ignoranten vorführt, der sich
bereitwillig zum Hanswurst einer reanimierten Altfalken-Riege aus Ronald
Reagans und Daddy Bushs Zeiten macht.
Wer sind diese feinen, patriotischen Säulen der Bush-Junta? Mit dieser
Frage leitet der Autor sein Who's who der US-Regierung ein und fährt fort:
"Sie repräsentieren die bescheidenen und selbstlosen Funktionäre der
amerikanischen Wirtschaft. Ich habe sie aufgeführt, damit die Truppen der
UNO und NATO sie leichter zusammentreiben können, wenn sie endlich kommen,
um Ordnung und Demokratie wieder herzustellen."
Moore nimmt nicht nur die politischen Missstände im Land mit ätzendem
Sarkasmus aufs Korn, sondern auch Rassismus, Wirtschaftskollaps,
Umweltkrise, Arbeitslosigkeit, das marode Gesundheitssystem, den bedrohten
Weltfrieden und so fort. Dabei zieht er derart lustvoll über
dümmlich-naive Landsleute her und den American Way of Life durch den
Kakao, dass es -- wenn auch nicht für jeden -- eine wahre Freude ist.
Antiamerikanismus made in USA, ein ungewöhnlicher Brüller! -- Roland
Detsch
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Preis: € 12,00
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Die Deutschen Kaiserinnen
1871-1918.
(Karin Feuerstein-Prasser)
Kurzbeschreibung:
Sowohl Augusta von Sachsen-Weimar (1811-1890) wie auch
Victoria (1840-1901), Königliche Prinzessin von Großbritannien, waren mit
hochgesteckten Zielen ins nüchtern-militärische Berlin gekommen. Beide
waren vielseitig begabte, vor allem aberauch politisch engagierte Frauen.
Doch sie bekamen es mit einem mächtigen Gegnerzu tun, mit Otto von
Bismarck. Auch privat entwickelte sich nicht alles zum besten:
Augustas Ehe mit Wilhelm I. stand von Anfang an unter keinem Glücksstern.
Und Victorias Träume von einem liberalen Preußen zerplatzen, als das
Kaisertum ihres Mannes Fiedrich III. schon nach 99 Tagen endete. Zeit
ihres Lebens litt sie auch unter dem konfliktbeladenen Verhältnis zu ihren
Kindern. Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein (1858-1921), die letzte
deutsche Kaiserin, hatte mit dem exzentrischen Wilhelm II. das schwerste
Ehelos gezogen.Karin Feuerstein-Praßner, M.A., geb. 1956 in Köln,
studierte Geschichte, Philosophie und Politische Wissenschaften an der
Universität Köln. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Schuldienst heute freie
Historikerin und Sachbuchautorin.
Leserrezension:
Ich muss der Autorin ein Kompliment machen. Das Buch liest sich sehr
leicht und ist auch nicht zu umständlich geschrieben. Besonders gefreut
hat mich, dass jeweils das Geburts-u. Sterbejahr wichtiger Personen
angegeben war. Eine kleine Kritik am Rande: Königin Friederike von
Griechenland wurde erst 1917 geboren sie war also als man ihrem späteren
Mann König Paul I die griechische Krone anbot erst knappe 4 Jahre alt und
damit sicherlich nicht der Grund für seinen Verzicht. Ansonsten aber kann
ich das Buch nur jedem, der geschichtlich interessiert ist, empfehlen.
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Preis: € 29,90
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Zeuge der Hoffnung. Johannes Paul II. Eine Biographie.
(George Weigel)
Leserrezension:
Die "umfassendste und tiefschürfendste Biographie" des Karol
Wojtyla verspricht der Wissenschaftsverlag Schöningh. Und kann diese Verheißung
fast erfüllen. Denn kaum ein anderer Autor kennt den amtierenden Papst so gut
wie der Washingtoner Theologieprofessor George Weigel. Mit dem theologischen
Hintergrund eines Gelehrten und der flüssigen Schreibe eines geübten Publizisten
schildert er das Leben des Johannes Paul II. Nicht nur am Schreibtisch hat er
den Lebenslauf und das Denken des Schülers aus der polnischen Provinz bis zum
greisen, durchhaltewilligen Papst nachvollzogen. In vielen Gesprächen hat Weigel
ihn befragt, hat mit unzähligen seiner Weggefährten gesprochen und konnte sein
Bild so um die persönliche Ebene ergänzen.
Entstanden ist ein Buch, dessen 1.000 Seiten mit unzähligen Informationen
prall gefüllt sind. Immer wieder wird die Chronologie gespickt mit Hintergründen
über kirchenpolitische Vorgänge, Aspekte der Weltpolitik und Schilderungen des
persönlichen Lebens Karol Wojtylas. Nachvollziehbar wird, weshalb einige
Vertreter des vatikanischen Klerus gar nicht zufrieden waren, als der Pole 1978
in sein Amt gewählt wurde: Mit großem Elan machte er sich daran, seine
theologischen Vorstellungen, die wesentlich vom II. Vatikanischen Konzil geprägt
waren, in die Tat umzusetzen. Dieser Papst ließ sich nicht von grauen Eminenzen
managen wie seine Vorgänger, sondern prägte mit bewusst eingesetzter Macht und
gesundem Selbstbewusstsein die Weltkirche. George Weigel schreibt von katholischem Standpunkt aus. Eine gänzlich
distanzierte Außensicht ist deshalb nicht sein Anspruch. Das mag ein Grund sein,
weshalb sich viele deutsche Bischöfe für die Veröffentlichung seines 1999 in den
USA erschienenen Buches im nicht gerade papstfreundlichen Deutschland eingesetzt
haben. Den tiefen Widerspruch zwischen fortschrittlichem Denken des Papstes und
dessen konservativem Zementieren in Sachen katholischer Morallehre -- etwa beim
Thema Empfängnisverhütung -- vermag der Autor weder darzustellen noch zu
erhellen. Oder, positiv formuliert: Diese Wertung überlässt er der Freiheit
seiner Leser. Genügend Informationen dazu liefert er. 41 Fotos bebildern diesen Lebenslauf, ein ausführliches Namens- und
Sachregister macht das Buch zum unentbehrlichen Hilfsmittel für alle an der
Geschichte der katholischen Kirche Interessierten. -- Uwe Birnstein |
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Preis: € 49,90
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