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Lifestyle - Medien und Pop-Kultur
Medien und Pop-Kultur im Spiegel der Literatur. Hier finden Sie einige Werke, die unsere Redaktion für besonders lesenswert hält. Sie können diese Bücher direkt bei unserem Partner Amazon.de bestellen.

Kurze Interviews mit fiesen Männern.
(David Foster Wallace)

Kurzbeschreibung:

Nach dem Erzählungsband "Kleines Mädchen mit komischen Haaren", der mit großer Begeisterung von Presse und Leserschaft aufgenommen wurde, folgt hier die jüngste Veröffentlichung des gefeierten amerikanischen Autors. Die Storys beschreiben Landschaften und Geisteszustände, die einem bekannt und zugleich gänzlich fremd vorkommen: Ob einen Jungen auf dem Sprungbrett lähmende Angst überfällt oder eine unter Depressionen leidende Frau auf Anraten ihrer Therapeutin alte Freunde lediglich als Bezugssystem sehen soll - fast fröhlich stehen die Figuren am Abgrund und erkennen nicht, was sie treibt. Allen voran die "fiesen" Männer, die in fiktiven Interviews ihre - vor allem sexuellen - Beziehungen zu Frauen ungeschminkt beschreiben dürfen: Wie ein Einarmiger Frauen aufreißt oder welche Motivation dahinter stecken kann, wenn ein Mann eine Frau heiratet, die bereits ein Kind geboren hat - durch die Interviews entsteht ein Beziehungskosmos, in dem die Protagonisten selbst, mal stammelnd, mal eloquent, ihre emotionalen Qualen darlegen, ihre Höhenflüge selbstbewusst zur Schau stellen oder ihre Ängste zu verbergen suchen.

Das Playboy Urteil:

Kennen Sie das? Da erzählt Ihnen jemand eine Geschichte und verwebt dabei so viele Erzählstränge und Details, dass Sie kaum folgen können. Dabei ertappen Sie sich bei dem Gedanken, dass Sie das gerne mal nachlesen würden. So in etwa ist David Foster Wallace raffinierter Erzählstil.

Der Spiegel:

Männer seien gemein, klagen vor allem Frauen gern, und der Amerikaner David Foster Wallace belegt dies in seiner Kurzgeschichten-Sammlung voller vergnügtem Zynismus: etwa mit der Story vom Reisenden, der eine am Flughafen vergeblich wartende Frau nur tröstet, um mit ihr ins Bett zu gehen und vor seinem Freund damit zu prahlen.

Dass Männer auch fies zu Männern sind, führt Wallace meisterhaft in der Hasstirade eines Vaters vor, der auf dem Totenbett den Ekel vor seinem Sohn in die Welt schreit. Der Kollege Jonathan Franzen nennt Wallace "ein Genie". Tatsächlich verfügt er über eine unerschöpfliche Phantasie, einen manischen Schreibdrang ­ und über die Fähigkeit, die Neurosen der Menschen treffend, unterhaltsam, aber verständnisvoll zu schildern.

cover

Preis:  € 22,90
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"Tagebücher" Kurt Cobain
(Kurt Cobain, Clara Drechsler, Harald Hellmann)


Kurzbeschreibung:

Der hochsensible Anti-Star des Rock’n’Roll füllte 23 Notizbücher mit insgesamt 800 eng beschriebenen Seiten. Unter den Schriftstücken befinden sich auch zahlreiche Briefe an Cobains verschiedene Geliebte, beeindruckende Illustrationen von Cobain und Privatfotos. »Die Tagebücher« versammeln eine Auswahl aus dem bislang unveröffentlichten Material und erscheinen Ende November zeitgleich in den USA und Deutschland.

 

Leserrezension:

Ich kann nur jedem empfehlen, die Tagebücher selbst zu lesen - und dazu Grethers Artikel in der "taz", der das Phänomen "Cobain" sehr respekt- und liebevoll beschreibt. Und Kurt sein Würde lässt - wie es auch die Tagebücher tun. Wie schreibt Kurt: "Ein Journalist ist fast immer der Gnade seines Chefredakteurs ausgeliefert. Komischerweise sind es die Journalisten, die nachgerade obsessiv zu beweisen versuchen, dass ein Musiker alles von der Plattenfirma vorgeschrieben bekommt." Es hat ihn geärgert, dass man ihn für unmündig hielt. Und ich glaube auch, dass er die Texte, die jetzt hier veröffentlicht werden, durchaus zu seinem künstlerischen Werk gezählt hat. Es sind Aufzeichnungen über die Bandgeschichte, über seine Vorbilder, seine Weltsicht, seine politischen Ansichten, seine Beziehung zur Musik - das alles erstaunlich poetisch und ergreifend geschrieben oder z.T. in kleinen Comics festgehalten.

Preis:  € 19,90
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Schnipp Schnapp Matisse
(Nina Hollein, Max Hollein)

Kurzbeschreibung:

Zauber der Farben, Heiterkeit und Lebensfreude: Die Scherenschnitte von Henri Matisse üben auf Jung und Alt eine ungebrochene Faszination aus. In diesem Buch können Kinder den schier endlosen Ideenreichtum des Künstlers, seine atemberaubenden Visionen des Paradieses und seine ozeanische Fauna und Flora erleben. In seiner Malerei reduzierte Matisse die Formen immer mehr auf Konturen. Bei den Scherenschnitten mußte er nicht mehr die Umrisse mit Farben füllen, sondern konnte direkt »mit der Schere zeichnen«. Die wunderbare Welt der Scherenschnitte von Henri Matisse: zum Kennenlernen, Eintauchen und Mitmachen.

 

Über den Autor:

Nina Hollein ist Architektin. Sie studierte in Wien und arbeitete danach vier Jahre in Architekturbüros in Wien und New York. Max Hollein studierte Betriebswirtschaft und Kunstgeschichte in Wien und ist seit einem Jahr Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

Preis:  € 14,95
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Simon Rattle. Abenteuer der Musik.
(Nicholas Kenyon)

Kurzbeschreibung:

"Swing, Rattle und Roll" titelte die Berliner Presse im August 1999 nach der beschwingten Wiedergabe zweier Haydn-Sinfonien durch die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Kurz zuvor hatten die 112 stimmberechtigten Orchester-Mitglieder den englischen Dirigenten zum Nachfolger von Claudio Abbado ab der Saison 2002/03 gewählt. Der Beginn einer neuen musikalischen Ära! Nach seinen Auftritten am Dirigentenpult schwelgen Presse und Publikum regelmässig in Superlativen. Sie rühmen seine Bandbreite, die vom Barock bis zum Jazz reicht, seine Fähigkeiten als Orchestererzieher, die er in 18 Jahren an der Spitze des City of Birmingham Symphony Orchestra bewiesen hat, und seine Schlagfertigkeit. Kostprobe: "Berlin ist zu 60% Deutschland, zu 38% New York, und der Rest ist Wilder Westen."

 

Leserrezension:

Ein Highlight des Buches ist die hoch spannende Beschreibung, wie sich Simon Rattles Berufung zum Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker im Jahr 2002 angebahnt hat. Überhaupt: Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen der Kulturpolitik hierzulande und anderswo werfen wollte, wird hier von Nicholas Kenyon großartig bedient.
In angenehm nüchternem Stil vollzieht er in seinem "Portrait" die Entwicklung Simon Rattles zu einem der bedeutenden Dirigenten unserer Tage nach. Die "Ausschmückung" der Ereignisse wird zu großen Teilen von Zeitzeugen (Freunden, Gegnern, Orchestermitgliedern...) sowie Rattle selbst besorgt.
Das bringt den großen Vorteil mit sich, dass Kritik wie Lob ungeschönt, quasi "aus Chronistenpflicht", wiedergegeben werden und der Leser so das Gefühl bekommt sich selbst eine Meinung bilden zu dürfen.

Auch hat mir gefallen, dass das Buch ohne "Nabelschau" auskommt. So erfährt man z.B. einiges über die beruflichen und persönlichen Auswirkungen der hässlichen Scheidung Rattles von seiner ersten Ehefrau - schmutzige Wäsche wird jedoch nicht gewaschen. Homestories sucht man ebenfalls vergeblich. Höchstpersönliches bleibt in diesem Buch also privat und wird nicht zur Darstellung bestimmter Aspekte von Rattles Persönlichkeit mißbraucht. Sehr sympathisch!

Nicholas Kenyon brauchte kein Geschwafel über Erleuchtung und Genialität, um mir Simon Rattle als sympathischen Menschen aus Fleisch und Blut näher zu bringen, dessen Qualitäten als Interpret klassischer Musik und dessen Bedeutung für heutige Komponisten außergewöhnlich sind.

Preis:  € 17,90
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