Home   Forum   Bestseller   Katalog   Grundlagen



 

 

Hermann R. Lehner
"Was suchst du?" - Arbeitsbuch zum Erwachen
ISBN 3-929046-76-8
200 Seiten
Paperback
EUR 18,90
Jetzt bei amazon.de bestellen!

lesekreis.com Buchinformation:

Tausende suchen mittlerweile nach „Erleuchtung“, nach „Erwachen“, ohne auch nur zu ahnen, was es tatsächlich damit auf sich hat. Ist es der große Big Bang, der eine endlose Glückseligkeit einläutet? Eine immer währende Harmonie? Frieden ohne Krieg?
Es gibt ebenso viele Vorstellungen, wie es Suchende gibt. Und jene, die für sich in Anspruch nehmen, erwacht zu sein, bieten ihren Schülern eher Verhaltensregeln an, als dass sie erklären könnten, was denn nun wirklich dahinter steckt.
Warum ist das so? Weil man diesen Zustand nicht erklären kann? Weil er auf eine „Seligkeit“ verweist, die sich den Worten entzieht? Kann uns also tatsächlich niemand mit einfachen Worten den Kern des Ganzen erklären?
Doch – Hermann R. Lehner kann es! In seinem im Dezember 2003 erscheinenden Buch „Was suchst du?“ führt er die Leser Schritt für Schritt aus ihren Illusionen heraus. Dafür nutzt er Übungen, die jeder praktizieren kann, er benutzt Beispiele aus dem Alltag, an die jeder anknüpfen kann, und er beschreibt Bilder, die jeder vor Augen hat. Denn so unterschiedlich die Erfahrungen der Suchenden auch sein mögen – das Motiv der Suche ist bei allen gleich:

„Was gefällt dir nicht an deinem Leben? Würdest du überhaupt suchen, wenn du wirklich mit dir und der Welt zufrieden wärst?“

Unzufriedenheit also als Ausgangspunkt, doch unzufrieden mit was? In den 18 Kapiteln des ersten Teils – „Selbsterforschung“ – zeigt Hermann R. Lehner dem Leser, dass es nur seine Vorstellungen über sich und die Welt sind, die ihn unzufrieden machen, ihn binden und in die Irre führen. Und dass alle diese Vorstellungen nichts mit ihm zu tun haben, weil es übernommene Vorstellungen sind. Werden sie einmal in ihrer Bedeutung infrage gestellt, beginnen sie zu wanken, bis sie wie Ruinen in sich zusammenfallen und der Leser nur noch „weiß, dass er nichts weiß“ (Sokrates). Denn:

„Nur im Nicht-Wissen des vermeintlich Gewussten offenbart sich das Geheimnis des Lebens. So merkwürdig es vielleicht auch klingen mag, aber in diesem ‚Nicht-Wissen’ ist alles enthalten, was du jemals brauchst! Was musst du denn wissen, wenn du abends eingeschlafen bist? Nichts! Und doch hast du auch im Tiefschlaf existiert. Du kannst alles verleugnen – nur deine eigene Existenz, dein eigenes Sein, nicht!“

Was nun diese „eigene Existenz“, dieses „eigene Sein“ ist oder sein könnte, erläutert Hermann R. Lehner dem Leser im zweiten Teil seines Buches, „Eine neue Sicht“. Klarheit, Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit, Praktikabilität – das ist auch hier das oberste Prinzip seiner Darstellung. Keiner soll dabei auf der Strecke bleiben, weil ihm das Ganze „zu abgehoben“, „zu mystisch“, „zu abstrakt“, „zu versponnen“ ist. Das Erkennen unserer wahren Natur ist kein Vorgang, der eine jahrelange spirituelle Praxis braucht oder herausragende intellektuelle Fähigkeiten oder gar stundenlanges Meditieren – es ist ein einfaches, natürliches Erinnern an das, was wir immer schon waren und immer sein werden, und das frei ist von dem, was wir als „Ego“ bezeichnen.
Hermann R. Lehner definiert das Ego als ein illusionäres, völlig scheinhaftes Etwas, das entstanden ist, weil sich in der Kindheit eines jeden Menschen ein „Master-Konzept“ gebildet hat. In der Folge empfindet er sich als „Person“, als „Ich“, getrennt von allen anderen und der Welt um ihn herum, mit einer Vergangenheit und einer Zukunft, die alle seine Wünsche, Sorgen und Ängste prägt. Die Auflösung dieses „Master-Konzeptes“ ist für Hermann R. Lehner deswegen eine der wichtigsten Aufgaben eines jeden, und er stellt dafür eine Methode vor, die an Einfachheit kaum mehr zu überbieten ist. Jeder Leser kann sie für sich praktizieren. Er ist dafür weder auf „Satsangs“, noch auf „Workshops“, noch auf „Meister“ oder „Gurus“ angewiesen.
Kein Big Bang also, wenn das Ego, das nie mehr als ein Nebel war, sich aufzulösen beginnt. Dass das durchaus schmerzhaft sein kann und Bereitschaft erfordert, steht außer Frage – doch es ist nicht „geheimnisumwittert“, nicht „mystisch“ und schon gar nicht „von Außen“ gesteuert. Darüber berichten auch seine engsten Schüler mit beeindruckenden Erlebnissen.

„Du bist immer du, aber du bist keine einzelne Person, kein Ego, kein „Ich“. Das ist die größte aller Illusionen, die dich scheinbar gefangen hält! Es ist gar nicht so schwer, diesen Irrtum aufzulösen. Alles was du brauchst, ist simples Vertrauen in dich selbst.“

In seinem Schlusskapitel verlässt Hermann R. Lehner die methodische Systematik und kehrt zu „sich“ zurück. Er schildert, was er im Zustand des „Erwachtseins“ erlebt, ohne dass er die Leser mit seinen Aussagen zur Verallgemeinerung zwingt. Kein Konzept also, das es „anzustreben“, zu „erringen“ gilt – im Gegenteil! Und so endet das Buch mit einer Aussage, die jedem Suchenden Hoffnung gibt:

„Nichts ist also an mir, was du nicht auch hast! Hör einfach mit dem strebenden Denken auf, und du wirst es erleben!“
 

Weiter:

Einleitung
Leseprobe Kapitel 15

Wenn Sie auch eine Rezension schreiben möchten, setzen Sie
sich mit uns in Verbindung.

 
 
Bücher | Kritiken lesen und schreiben | Links | Haftungsausschluss & AGB | Kontakt | Impressum